Montpellier – Die schönsten Städte der Welt

Montpellier ist eine Reise Wert

Auf unserer Urlaubsreise durch Frankreich (Paris, Bordeaux, Arcachon, Carcassonne, Montpellier und Straßburg) mit zweiwöchigem Zwischenstopp am Mittelmeer (Le Grau de Roi) hätten wir nicht gedacht, dass Montpellier ein Highlight wird. Die uns schon bekannten dunklen Häuserwände und engen (teilweise heruntergekommenen) Gassen von Paris und Bordeaux hatten wir auch in Montpellier vermutet. Doch wir wurden einmal mehr positiv überrascht. Montpellier ist eine großzügig angelegte Stadt mit einer sehr hellen lichtdurchfluteten und grünen Altstadt mit vielen Plätzen zum Verweilen.

Parken und öffentliche Verkehrsmittel

Wo kann man parken? Bei einem Familien-Van mit Dachbox (2,22 m) stellt sich als Erstes die Parkplatzfrage. Die meisten Parkhäuser sind auf eine Höhe von 1,9 m beschränkt. Ein „Park & Ride“ (Park +Tram) Angebot einer Stadt, nimmt man dann gern in Anspruch. Vor dem Parkhaus „Parking Circé Odysseum (Tam)“ kommt allerdings eine Überraschung. Das Parkhaus selbst hat eine Höhe von ca. 3 m aber die Einfahrt ist auf 1,90 m beschränkt.

Parking Circé Odysseum (Tam)

Glücklicherweise gibt es gleich daneben einen bewachten Parkplatz bei Decathlon, der nicht höhen-beschränkt ist.

Die Preise für die Tram sind familienfreundlich (2019):

  • Einzelfahrt: 1,70 Euro
  • Tageskarte: 4,30 Euro
  • Familien-Tageskarte: 6,50 Euro (5 Personen)

Zum Vergleich: Die Drei-Tageskarte für die Familie hatte in Paris ca. 110 Euro gekostet.

Montpellier – Antigone und die Altstadt

Mit der Tram könnt ihr bis zum „Piscine Olympique d’Antigone“ bzw. Haltestelle „Place de l’Europe“ fahren. Von dort aus spaziert ihr durch das moderne Stadtviertel „Antigone“. Antigone überrascht mit einer Großzügigkeit, die man von anderen französischen Städten wie Paris, Bordeaux und Straßburg nicht kennt. Viele Springbrunnen beleben die Plätze. Die viel gelobte Gebäude-Architektur ist Geschmackssache: Viel Beton, Glas und Springbrunnen.

Stadtviertel Antigone 

Angrenzend an Antigone beginnt die Altstadt mit dem „Place de la Comédie“.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Kathedrale von Montpellier (Cathédrale Saint-Pierre de Montpellier). Sie befindet sich am nördlichen Ende der Altstadt und Fußgängerzone.

Die Kathedrale von Montpellier (Cathédrale Saint-Pierre de Montpellier)
Kathedrale von Montpellier (Cathédrale Saint-Pierre de Montpellier)

Beim Bummeln durch die Stadt sollte man sich Zeit nehmen und das Flair genießen. Die vielen Plätze mit Restaurants und Cafe’s laden zum längeren Verweilen ein. Großstadthektik kommt somit zu keinem Zeitpunkt auf.

  

Beim Blick auf die Speisekarten konnten wir nicht feststellen, dass Touristen abgezockt werden. Studieren würde in dieser Universitätsstadt mit Sicherheit auch viel Spaß machen. Für tiefere Einblicke in die Kultur und Historie der Stadt empfehle ich einen Reiseführer oder eine organisierte Stadtrundfahrt.

arc de triomphe montpellier
Abbildung: Arc de Triomphe Montpellier

 

 

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